Engadiner Pfingstopen

Favoritensieg beim 8. Pfingstopen

24 Schachspieler fanden sich zum Start des 8. Engadiner Pfingstopens in Celerina ein. Unter ihnen der IM Bernd Schneider aus Solingen in Deutschland. Mit über 800 Km hatte er die mit Abstand weiteste Anreise. Er war aber mit seinen 2399 Führungspunkten auch die klare Nummer eins des Turniers vor Thomas Näf aus Flawil.
Bereits in der ersten Runde zeigte sich aber, dass es hinter diesen beiden Spitzenspielern eine enge Sache würde. So startete ausgerechnet die Nummer drei, der einheimische Andri Arquint mit einer Niederlage ins Turnier. Nach den ersten drei Runden hatten damit, abgesehen vom Spitzenduo, alle schon mindestens einen Punkt verloren. So trafen diese in der vierten Runde aufeinander. Wer die Partien der beiden genau beobachtet hatte, traute Näf in dieser Situation durchaus eine Überraschung zu. War er doch in guter Spiellaune und zeigte in den ersten drei Runden brillante Kombinationen. Schliesslich rang er dem IM ein schönes Remis ab. Damit fiel die Entscheidung über den Turniersieg in der letzten Runde. Während Näf gegen Wegelin nur ein Remis heraus holte, buchte Schneider gegen Arquint den ganzen Punkt und holte sich damit den Turniersieg. Näf auf Rang zwei und Wegelin auf Rang drei komplettierten das Podium.
Das Engadiner Pfingstopen machte seinem Ruf als faires und familiäres  Turnier wieder alle Ehre.

DSC00723