Engadiner Pfingstopen

Jonas Wyss der unbestrittene König von Celerina

Zum 7. Mal trafen sich die Schachspieler in Celerina zum Engadiner Pfingstopen. 21 Spieler und eine Spielerin hatten sich eingeschrieben.
Obwohl sich die Schachspieler eigentlich nicht vom Wetter beeinflussen lassen, freuten sich alle darüber, dass sich nach dem Schneefall am Vortag zum Turnierbeginn wieder die Sonne zeigte.
Das Turnier entwickelte sich ruhig und obwohl der Eine oder Andere aus der hinteren Startlistenhälfte in der ersten Runde seinen favorisierten Gegner in arge Nöte brachte konnten sich diese allesamt aus den heiklen Situationen retten und die ersten Punkt buchen.
So setzten sich die Favoriten mehr und mehr ab und das Feld zog sich auseinander.
In der 4 Runde trafen dann die Startlisten ersten Aco Alvir und Jonas Wyss aufeinander. Wyss war bis dahin so richtig warmgelaufen und legte gleich von Anfang an los wie die Feuerwehr. Bereits nach 10 Zügen hatte er einen beachtlichen Stellungsvorteil und baute diesen bis zum 30. Zug kontinuierlich aus. Doch liess sein Druck für einige Züge etwas nach und Alvir konnte sich schon fast wieder Hoffnung auf ein Remis machen. Zum Schluss setzte sich aber Wyss doch durch und konnte den vollen Punkt holen.
Mit einem weiteren Sieg in der Schlussrunde liess Wyss schliesslich keine Zweifel offen, wer der unbestrittene Sieger des 7. Engadiner Pfingstopens war. Alvir als zweiter und Ralf Lenninger als dritter komplettierten schliesslich das Podium
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